
Das Schmiedegehöft gehörte dem Altranfter Schmied Ernst Charlé und zeugt vom goldenen Boden des alten Handwerks.
Das Schmiedegehöft gehörte dem Altranfter Schmied Ernst Charlé und zeugt vom goldenen Boden des alten Handwerks. Die kaum veränderte historische Schmiede ist noch immer funktionstüchtig und wird seit 2025 vom Hufschmied Silvio Rademann genutzt. Die wichtigsten Werkzeuge und Geräte sind dennoch für die Besucher beschriftet und erläutert. An den Wänden der Remise finden Sie zudem Zeichnungen und Erläuterungen zum Hufbeschlag. Im Hof wird eine kommentierte Fotoausstellung zu unserem Jahresthema „Handwerk“ (2016) mit Fotografien von Ingar Krauss gezeigt.
Raum-Archiv



Material- und Formsuche im Oderbruch. Ein handwerkliches Experiment
Im Jahr 2016 wurden in der Schmiede die Ergebnisse eines besonderen handwerklichen Experimentes präsentiert: Welche besonderen Formen und Materialien lassen sich im Oderbruch finden und neu interpretieren. Die Designerin Stefanie Silbermann, der Drechsler Christian Masche und der Tischer Sven Ahlhelm hatten sich auf dieses Experiment eingelassen. Auch der Bonschi, unser Oderbruchlutscher, ist in diesem Zusammenhang entstanden und im Studiolo zu sehen.



Der Schmied im Dorf. Eine Installation von Axel Anklam
Ebenfalls zum Jahresthema Handwerk 2016 gestaltete der Bad Freienwalder Künstler und Schmied Axel Ankam eine kleine Installation in der Schmiede. Seine Boreaden zogen wie Rauschschwaden unter der Decke entlang aus der Schmiede. Das Verschwinden des Schmiedehandwerks aus den Dörfern war Thema in einem begleitenden Gespräch, das in der Schmiede stattfand.